Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch ausgeprägte physische und psychische Erschöpfbarkeit, ohne entsprechende vorherige Belastung, über einen Zeitraum von mind. 6 Monaten, verbunden mit körperlichen und psychischen Begleitsymptomen sowie nachhaltiger Minderung (ca. 50 %) der gewohnten sozialen und beruflichen Aktivitäten. Nächtlicher Schlaf bringt keine Erholung.
Patienten beschreiben den Zustand wie am dritten Tag einer akuten Grippe. Körperliche Aktivitäten sind oft nicht länger als zwei Stunden möglich, und diese auch nur in langsamen Tempo. Dann beginnen Herzrasen, Schwindel, Schweißausbrüche, evtl. leichtes Fieber und Kopfschmerzen.
Symptome
- Langanhaltende chronische Erschöpfung
- Zeitweilig leichtes Fieber
- Lymphknotenschwellung
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Magen/Darmstörung
- Depressive Verstimmung
- Muskelschwäche /- schmerzen, Gelenkschmerzen
- Konzentrationsstörungen, Störungen im Kurzzeitgedächtnis
Der oben beschriebene Zustand ist klar abzugrenzen vom Burn-out Syndrom, wo durchaus Aktivitäten möglich sind und eher die Motivationslosigkeit und die Erschöpfung im Vordergrund steht. Chronisches Müdigkeitssyndrom ist eher geprägt durch die abnorme Müdigkeit auch nach Schlaf.
Ursachen
Zur Ursache gibt es verschiedene Erklärungsmodelle und das CFS ist auch nur durch Ausschlussdiagnostik von anderen Erkrankungen, die ebenfalls chronische Müdigkeit in ihrer Symptomatik zeigen, abzugrenzen. Wie z.B. Krebserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Hepatitis , MS. Einig ist man sich, dass es eine Beteiligung des Immunsystems und des Hormonsystems gibt.
- Funktionelle Störung des Immunsystems verbunden mit erhöhter Infektanfälligkeit und reduzierten NK-Zellen, erhöhte Entzündungsparameter wie IL6 und sIL2-Rezeptor (Botenstoffe von Immunzellen)
- Störung des hormonellen Regelkreislaufs (z.B. Cortisol), Schilddrüsenfunktionsstörung
- Infektionen mit Viren (Epstein-Barr Virus, Cytomegalie Virus, Herpes Viren mit Ihren Untergruppen z.B. Herpes Virus Typ 6, Grippeviren, Bakterien, z. B. Borrelien > Meist Nachweis einer abgelaufenen Infektion.
Therapie
Homöopathische Nosodentherapie und Entgiftungstherapie
Mikroimmuntherapie
Orthomolekulare Therapie (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren)
Heilpilze
Austesten von Schadstoffen und Umwelttoxinen
Allergietestung, auch auf Unverträglichkeit von Zahnmaterialien
Aufbauende Infusionen (z.B. Vitamin C)
Thymustherapie
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie n. Ardenne
Organpräparate (Injektionen zum Aufbau)
Laboruntersuchungen:
- Neuro-Balance Profil (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, DHEA, Dopamin)
- Darmgesundheitscheck
- Immunprofil
- Nk-Zell-Funktionstest
- Mikronährstoffprofil
- Umfassendes Blutbild